Transporter ist geladen und die Reise läuft. Wir sind heute am Freitag auf Zwischenstation in Gherla, Rumänien haben übernachtet und werden am Samstag Vormittag den Rest nach Piatra Neamt fahren.

Wir werden von dort ausführlicher berichten was wir auch schon unterwegs erlebt haben,hier nur erst mal ein paar wenige Bilder vom Laden und der Pension in Gherla  wo Gustav und Mira eine Auszeit von der langen Autofahrt haben wie wir anderen natürlich alle auch

 

 

Von Mannheim ging es am Donnerstag Richtung Rumänien los. Die Reise war bis Gherla wo wir Übernachten gut, aber nach 24 Stunden ist es schon ein Höllenritt.
Soweit alles ok. ich musste auf dem Weg nach Gherla mindestens 4x voll in die Eisen steigen sonst hätte ich Hunde überfahren die Lebensmüde die Autos jagen, so wach und angespannt war ich noch nie im Leben auch noch bei Dunkelheit, das wünsch ich mir nicht nochmal...........wäre ja unverzeihlich für mich gewesen so ein Hundetier zu verletzen gar zu überfahren..............hoffen wir es geht weiterhin gut.

Die Fahrt war zwar auch schön aber auch sehr anstrengend, es ging über Strassen die wären in Deutschland mit einer Vollsperrung belegt, und es wird teilweise nicht einmal durch Schilder gewarnt dass sich was verändert, von Schlaglöchern in Grösse eines Fussballfeldes - naja fast ;-) - gar nicht zur reden. Es war teileweise auch sehr gruselig so quasi 20 cm neben den Felsen entlang zu fahren. Rumänische Fahrer fanden wohl wir sind mit 60 bis 70 Stundenkilometern in dem Gebiet zu langsam und haben mit Höchstgeschwindigkeiten überholt, wie die das solange überlebt haben kann ich auch nicht sagen, aber nicht nur PKW auch vollbelandene Holzlaster , anscheinend ist für einige der Rumänischen Einwohner jeder Tag ein guter Tag zu sterben............Lebensmüde kann ich nur sagen. Es gab auch schon etwas Schnee, mittlerweil taut es wieder, die Strassen sind aber frei soweit.

Die ersten Spenden haben im im Kinderheim schon abgeliefert darüber gibt es ein extra Fotoalbum sonst wird es zu unübersichtlich . Heute am 17. werden wir das Shelter besuchen. Ob wir wirklich alle 4 Hunde mitbringen können ist noch nicht so sicher, Ilka und Stacy aber in jedem Fall. Das Problem ist dass es sehr kalt und die Fahrt beschwerlicher als gedacht, wir werden uns aber heute auch über andere Routen informieren vielleicht kann man einen leichteren Weg zurück nach Deutschland finden.

 

Wir waren wie in den Bildern weiter unten natürlich auch im Tierheim. Es gibt da sehr viel zu tun, wir sammeln derzeit für Hütten. Eine Hütte kostet komplett 50,- Euro.  Die Hunde brauchen jeder für sich eine Hütte die wir mit Stroh befüllen können , damit sie den Winter einigermassen überstehen werden. Es war jetzt im Oktober schon sehr sehr eisig kalt in den Nächten. Es fiel an einem Tag an dem wir dort waren sogar schon der erste Schnee, zum Glück ist alles wieder getaut, aber er wird sicherlich nicht mehr lange auf sich warten lassen.

 

Die Voluntäre die derzeit vor Ort sind, drei an der Zahl, helfen den Arbeitern im Shelter (Tierheim) so gut es geht, es gibt eigentlich immer was zu tun und wenn man fertig ist , kann man gleich wieder anfangen. Die Umstände im Tierheim  sind sehr schwierig, es muss viel verändert und verbessert werden, das alles können wir nur zusammen erreichen. Wer Interesse hat selbst mal nach Piatra Neamt zu fliegen und sich alles vor Ort anschauen möchte kann sich gerne an uns wenden ,wir helfen bei der Organisation. Vor Ort werdet ihr dann betreut bis ihr Euch zurechtfindet.

 

 

Im  Tierheim gibt es viel zu tun

Der Besuch im Kinderheim C.S. Elena Doamna in Piatra Neamt

Wir besuchten das Kinderheim C.C. Elena Doamna , es war sehr Eindrucksvoll zu sehen wie Kinder in anderen Ländern leben und lernen. Da Kinderheim hat über 100 Kinder im letzen Jahr waren es erheblich weniger..............Es sind Kleine und Grosse bis 18 Jahre in dem Kinderheim. Behinderte und nicht behinderte. Sie haben viel und doch zu wenig. Sie freuten sich sehr über die Spenden die ihr uns mitgegeben habt, es war wie Weihnachten und wurde gern genommen. Das Leute kommen und den Kindern Spielsachen und Kleidung und viele andere notwendinge Dinge bringen geschieht äusserst selten. In Facebook könnt Ihr Euch auch gerne die Seite des Kinderheimes anschauen. Vielleicht macht der eine oder andere doch mal ein Paket für die Kinder dort zurecht, sie freuen sich wirklich über alles.